Kategorie-Archiv: āsanas

Yoga für Deine Entwicklung

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Meine lieben Yogafreunde,

langsam geht die Sommerferienzeit und damit auch meine Sommerpause dem Ende zu. Wie viele von Euch wissen, habe ich schon länger mit dem Gedanken gespielt wieder geschlossene Kurse anzubieten. Der Vorteil hiervon ist, dass wir eine feste Gruppe sind und während der 10 Einheiten zusammen mit unseren Erfahrungen, Wissen und Fähigkeiten fortschreiten und nicht jedesmal springen müssen, wenn jemand neues hinzukommt. So ist eine stetige Entwicklung jedes Einzelnen möglich. Es wird einen Anfänger- und einen Fortgeschrittenenkurs geben. Hier die genauen Daten für Euch, die Ihr auch jederzeit auf meiner Homepage unter http://www.surya-yoga-muenchen.de/kurse.htm nachlesen kann. Anmelden könnt ihr Euch ab sofort bei mir per E-Mail.

Wenn Du Dich entspannen und mit Yoga Geist und Körper stärken möchtest, bist Du bei diesem Kurs gut aufgehoben. Hier geht es nicht um Sport, sondern um ein ganzheitliches Konzept, achtsam mit Dir und Deinem Körper umzugehen.

Die nächsten Termine:
Donnerstag 15. September 2016:
Yoga für Anfänger und Fortgeschrittene
mit Meditation (12 €)
Donnerstag 22. September 2016:
Was genau ist Yoga und was kann ich erreichen?
Eine Einführung mit praktischen Übungen (kostenlos)
Donnerstag 29. September 2016:
Yoga für Anfänger und Fortgeschrittene
mit Meditation (12 €)

jeweils von 19:00 Uhr bis 20:15 Uhr

Kurse von 13. Oktober bis 22. Dezember 2016:
Ich möchte Dir ein ganzheitliches Yoga vermitteln. Yoga ist für mich kein Sport, sondern ein Lebensweg. In den Kursen üben wir āsanas, prānāyāma, meditieren und können auch einmal in die Philosophie einsteigen, wenn es Dich interessiert. Melde Dich gerne bei mir, wenn Du mehr wissen willst.

Geschlossener Kurs für Anfänger und leicht
Fortgeschrittene
hier fangen wir mit den Grundhaltungen an, verbinden Sie mit Vinyasas (fließende Übergange der Stellungen) und gehen im Laufe des Kurses immer mehr in die Tiefe. Entspannung und Atemtechnik wird in jede Stunde integriert. Dieser Kurs ist auch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen geeignet. Sprecht mich vorher gerne darauf an
10x donnerstags von 18:30 Uhr bis 19:30 Uhr

Geschlossener Kurs für Fortgeschrittene
hier wollen wir das bereits Erlernte vertiefen: Die āsanas mit Atemtechnik verbinden, bandhas setzen, Visualisierungen einbeziehen und nach Deinen Wünschen die Yogapraxis anpassen.
10x donnerstags von 19:45 Uhr bis 20:45 Uhr.

Die Kosten pro Kurs betragen 110 €. Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 4 Schülern pro Kurs.

Alle Kurse finden wie immer statt
in der Südpolstation,
rechter Seiteneingang zum Mehrzwecksaal
Gustav-Heinemann-Ring 19, 81739 München

Ich freue mich auf Dich
Sabine Herrmann

Faszien in aller Munde

Faszien… sind das nicht die „Dingsa“ in den Muskeln – und überhaupt was hat das mit Yoga zu tun? „Das vergessene Organ“ werden sie von den Autoren Divo G.Müller und Karin Hertzer des Buches „Training für die Faszien“ genannt. Sie erklären sehr detailliert, was dieses „muskuläre Bindegewebe“ ist und welche Funktionen es in unserem Körper übernimmt – und dass sogar für verschiedene Körperbereiche, die von sieben Faszienketten durchzogen werden. Aber nicht nur die theoretische Seite wird durchleuchtet. Ebenso erläutert das Team, wie Probleme mit ihnen entstehen, in welche Faszien-Typen die Menschen eingeteilt werden können und vor allem natürlich, wie ich etwas Gutes für dieses „Organ“ und somit für mich selbst erreichen kann. Das beginnt mit der richtigen Ernährung und geht bis hin zu dem optimalen Training. Das von dem Faszienforscher Dr. Robert Scheip empfohlene Buch ist zwar nicht auf Yogaübungen ausgerichtet, aber es können viele Übungen abgeleitet werden – und das nicht um nur beweglicher zu werden, sondern um rundum gesund zu bleiben.

 Viel Spaß beim Schmökern

Eure Sabine

Hier geht’s zum Buch

http://www.randomhouse.de/Paperback/Training-fuer-die-Faszien/Divo-G-Mueller/e445856.rhd

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Tadasana

die Berghaltung

Es gibt verschiedene Haltungen, die die Berghaltung (tad ist Berg und asana heißt Haltung) genannt werden. Aber ich meine hier in diesem Fall die stehende Haltung. Sie ist eine wichtige Grundhaltung, die leicht unterschätzt werden kann und die richtig ausgeführt sogar richtig anstrengend sein kann. Du stellst die Füße hüftbreit auf den Boden, die Zehen zeigen nach vorne, so dass Du guten Halt hast. Du baust die Stellung von unten nach oben auf, so dass Knöchel, Knie, Hüfte, Schulter und Ohr in einer Linie stehen. Verteile das Gewicht gleichmäßig auf die Fußfläche: die Fußballen, Fersen und die Seiten. Denke Dir einen unsichtbaren Faden, der Dich nach oben zieht wie bei einer Marionette. Die Schultern sind entspannt und auch die Hände hängen entspannt nach unten. Der Blick ist nach vorne gerichtet. Spüre in Dich hinein. Wie fühlst Du Dich in dieser Position? So unerschütterlich wie ein Berg? Wenn Du die Augen schließt, wirst Du das Wanken spüren. Lasse es zu, es gehört dazu. Beobachte Deine Bewegung und achte darauf, dass Du gerade stehst. Atme tief ein und aus. Genieße diesen festen Stand.

„Ohne festes Fundament wird niemand den Himmel erreichen“
B.K.S. Iyengar

 

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Asana

yoga-544970_1280Was heißt eigentlich asana – was bedeutet es? Oft habe ich den Eindruck, dass asana mit Yoga gleichgesetzt wird. Dabei ist es nur ein kleiner Bestandteil des Yogas. Geht man nach dem Yogasutra des Patanjali, ist es nur 1/8 des Yogas, der ja aus dem 8-stufigen Pfad besteht. Ein asana ist eine Körperstellung. Sie wird mit der Atmung verbunden und mit Konzentration ausgeübt, so dass eine Tiefe bei der Ausübung entsteht. Weiter heisst es bei Patanjali: sthirasukhamasanam (2.46 Yogasutra), was bedeutet, dass die asanas die Qualitäten Stabilität und Leichtigkeit inne haben sollten. Asanas fördern die Beweglichkeit und Kraft, die sich bei regelmäßigem Üben auch auf den Geist auswirken. Hauptziel ist es im Übrigen, eine schmerzfreie, entspannte Sitzhaltung für einen längeren Zeitraum einnehmen zu können. Diese Fähigkeit benötigen wir, um konzentriert meditieren zu können.

So – und nun viel Spaß beim Üben 🙂

Kurmasana

Die Schildkröte

„Du mußt Eigenschaften entwickeln wie Kurma, die Schildkröte. Wenn sie sich einmal in ihren Panzer zurückgezogen hat, dann kann sie nichts mehr stören, Bei Kumasana bist du nicht mehr imstande, irgendjemanden oder irgendetwas wahrzunehmen. Das zwingt dich die Aufmerksamkeit ganz nach innen zu richten.“
B.K.S. Iyengar

In der Tat ermöglicht dieses asana einem das Gefühl, ganz in sich zurück gezogen zu sein. Man muss mit Ruhe und Geduld in dieses asana gehen und diese Position genießen.

http://www.ajnayoga.ca/…/image-galleries/kurmasana-tourtoise

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Surya Namaskara – der Sonnengruß

Fast jeder, der länger Yoga praktiziert kennt ihn und es gibt viele Varianten. Aber was steckt dahinter? Es sind nicht nur einfach 12 aneinander gereihte Postitionen, die einen für den Tag aktivieren. Es bereitet auch sehr gut auf die folgende Übungspraxis vor, da er aus verschiedenen Vor- und Rückbeugen besteht, als auch von der Kondition her gut aufwärmt. Arme und Beine werden gestärkt, der Stoffwechsel angeregt, die Verdauung angeregt und er vitalisiert sehr stark. Ausser dem Gruss und Ehrerbietung der Sonne gibt es noch eine Deutung, die sich über die einzelnen Lebensabschnitte des Menschen von der Geburt bis zum Tod erstreckt. Täglich praktiziert bringt einen diese Übung sehr viel Tiefe und ist ein guter Start in den Tag. Klassischerweise wird er 12x hintereinander auf jeder Seite praktiziert. In den nächsten Stunden in der Südpolstation wollten wir uns diesen erarbeiten. Ich freue mich, wenn Ihr vorbei kommt (Donnerstag 18:15 Uhr oder 19:15 Uhr)

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Der Held ein – āsana voller Kraft

Heute möchte ich Euch etwas über eines meiner Lieblingsāsana schreiben. Virabhadrasana Variation I – auch Held oder Krieger genannt (wobei mir Held sehr viel besser gefällt) ist ein sehr starkes āsana. Es kräftigt nicht nur den Köper in vielerlei Hinsicht, wie hier geschildert, sondern es wirkt auch aktiv auf das Lebensgefühl ein. Wir stehen stabil – wir öffnen unsere Brust, recken Sie nach vorne. Wir stehen fest verankert im Leben und nehmen die Herausforderung an. Ich finde, dieses āsana ist es wert täglich geübt zu werden und wir sollten es dann auch mit diesem Gefühl tun: wir sind ein Held und stellen uns der Gegenwart.
Viel Spaß beim Üben
Namaste
Sabine