Kategorie-Archiv: Philosophie

Die Bhagavad Gita

hat im Yoga eine große Bedeutung und ist im Hinduismus eine der wichtigsten Schriften, die auf Grundlage der Veden entstanden ist. Aber auch allgemein enthält sie für uns im täglichen Leben Inhalte, die noch heute topaktuell sind, da sie Anleitung gibt Leid zu reduzieren und zu einem freien selbstbestimmten Leben führen. Es ist das drittmeist gedruckte Buch der Welt.

Es handelt sich hierbei um ein spirituelles Gedicht in dem Krishna mit seinem Schüler Arjuna im Zwiegespräch über einen Kriegsschauplatz ist. Geht man tiefer in die Bedeutung hinein, handelt es sich aber um den inneren Krieg, den alle Menschen tagtäglich erleben.

Einen kleinen Einblick werde ich am Ende meiner Yogastunde am nächsten Donnerstag geben. Du bist auch jederzeit herzlich eingeladen, diese als kostenlose Probestunde wahrzunehmen. Und bis 16. Juni 2016 gibt es 10 Euro Ermäßigung auf die 5-er Karte.

Donnerstag 09. Juni um 19:00 Uhr in der ‪#‎Südpolstation‬, rechter Seiteneingang zum Mehrzwecksaal, Gustav-Heinemann-Ring 19, 81739 München.

Mehr Information unter www. surya-yoga-muenchen.de
Herzlichst
Sabine

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Was hat Meditation mit Yoga zu tun?

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Meditation ist ein wichtiger Bestandteil des Yogas und führt uns zum Ziel unserer Bestrebungen. Bei der 6. Stufe des achtgliedrigen Yogapfades des Patañjalis „Dhãranã“ wird die Konzentration auf einen Punkt, auf eine Richtung gelenkt und dort gehalten. Dies ist die Vorstufe zur gedankenfreien Meditation, die mit der 7. Stufe erreicht wird. Erst dann kann die Höchste Stufe des Yogas „Samãdhi“ – die absolute Glückseligkeit erlangt werden.

Die vielseitigen positiven Wirkungen der Meditation sind längst sogar wissenschaftlich bewiesen. Stress wird reduziert, Optimismus und emotionale Stabilität werden gefördert, das Gedächtnis, die Konzentrationsfähigkeit und geistige Flexibilität werden gesteigert, die Intuition und körperliche Wahrnehmung unterstützt, man wird achtsamer und geduldiger und sogar der Alterungsprozess wird verlangsamt.

Mithilfe von Hirnscans wurde nachgewiesen, dass bei einer regelmäßigen Meditationspraxis sogar verschiedene Gehirnareale wachsen können.

Jeden ersten Donnerstag im Monat werde ich am Ende der regulären Yogastunde eine kurze Meditation anbieten. Du bist auch jederzeit herzlich zu einer kostenlosen Probestunde eingeladen.

Ich freue mich auf Dich

Sabine Herrmann

Die Chakren

Sie scheinen sehr mystisch und die Menschheit beschäftigt sich schon seit vielen hunderten von Jahren in verschiedenen Kulturen mit ihnen. So gibt es auch verschiedene Vorstellungen und Definitionen. Fest steht, dass es sich um Energiezentren oder -wirbel handelt, denen verschiedene Bedeutungen zukommen. Die bekannteste Vorstellung ist die der 7 Chakren, die der Yoga- und Tantraphilosophie entspringen. Diese 7 Energiepunkte, die entlang der Wirbelsäule gebildet werden zeigen den aktuellen physischen und psychischen Zustand des Menschens. So werden jedem Chakra Eigenschaften zugeordnet, wie dem untersten – dem Wurzelchakra (Muladhara) – z.B. Urvertrauen, Lebenskraft, Stabilität, Bodenhaftung auf der psychischen und Sklett, Haut, Dickdam auf der physischen Seite (und natürlich noch viele andere). Eine Störung in diesen Eigenschaften kann auf eine Störung in diesem Chakra hinweisen. Mit Asanas, Pranayama, Meditation, Ernärung und weiteren Methoden kann man positiv auf die Chakren einwirken und sie wieder öffnen. So kann der Körper und der Geist wieder genesen. Ein spannendes, weites Thema.

 
Einen schönen Tag wünsche ich Euch und kommt doch gerne donnerstags um 19 Uhr in meine Stunde (die erste Probestunde ist kostenlos) in die #Südpolstation.
 
Namaste
Eure Sabine
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Warum ist Selbstliebe im Yoga so wichtig?

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Die zentrale Fragestellung im Yoga ist ja „WER BIN ICH“. Mit Selbstreflexion: svadhyaya – das zu der 2. Stufe, den Niyamas des 8-stufigenYogapfades nach Patanyali gehört, erarbeitet man sich einen großen Teil des Themas. Hierbei ist es wichtig, sich möglichst vollständig zu betrachten – äußerlich und innerlich. Aber jetzt kommt das Schwierige an der Sache: Das Ganze ohne Beurteilung. Man ist wie man ist. Das ist weder gut, noch schlecht. Aber um noch weiter zu kommen, muss man sich so annehmen wie man ist. Ein erfülltes Leben kann man wohl nur führen, wenn man sich so akteptiert wie man ist und noch mehr – sich liebt. Denn Du bist mit all Deinen Eigenheiten Liebenswert. Du kennst sicher den allgemeinen Tipp: „Schau morgens in den Spiegel und lache Dich selbst an“. Das funktioniert schon ganz gut. Oft ist aber noch viel mehr nötig. Du kannst ein asana noch nicht so gut wie du es dir wünscht? Aber Du machst es so, wie Du es gerade in dem Moment kannst und das ist absolut ok so. Jede Deiner Emotionen hat einen tieferen Grund. Du bist ein großartiger und vollständiger Mensch, aber hüte Dich davor selbstverliebt zu sein und dem Egoismus zu verfallen. Wenn Du die Eigenliebe erreicht hast, hast Du den Schlüssel zum Glück.

Yoga für traumatisierte Menschen

Gestern war leider der letzte Tag der Fortbildung „Traumasensibles Yoga“. Aber das heißt ja nicht, dass ich hier aufhöre – im Gegenteil. Ich freue mich sehr bei diesem fachlich sehr fundierten und intensivem Seminar dabei gewesen zu sein und meinen Schülern mein gewachsenes Wissen anbieten zu können.

 

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Namaste im neuen Jahr

Ich hoffe, Du hattest einen guten Start ins neue Jahr und bist voller Tatendrang und Neugierde, was das neue Jahr so beschert.

Kannst Du das neue Jahr ganz frisch und frei angehen, oder hängen Dir noch Begebenheiten, Menschen, Gegenständen oder Tatsachen aus dem letzten Jahr nach? Um das Jahr glücklich und frei zu beginnen, solltest Du versuchen, diese leidbringenden Dinge loszulassen. Und nicht nur bedrückende Verluste, auch einen Genuss immer und immer wieder erreichen zu wollen (Raga) gehört dazu. Es wird auch Anhaftung genannt. Setze Dich noch einmal in Ruhe hin, lass das letzte Jahr nochmals Revue passieren und verabschiede Dich von all Deinem Schmerz, bedanke Dich für alles was Du hast und beginne dann ein neues, unbelastetes Jahr.

In diesem Sinne gebe ich Dir noch ein Zitat des Dalai Lamas mit auf den Weg:

„Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist.“

Ich freue mich Dich ab kommenden Donnerstag, den 7. Januar wieder um 19 Uhr in der ‪#‎Südpolstation‬ begrüßen zu dürfen

Deine Sabine Herrmann

Surya Yoga Münchens Foto.

Niyama – wie verhalte ich mich mir selbst gegenüber?

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Niyama – wie verhalte ich mich mir selbst gegenüber?

Die Niyamas sind die Haltung, die wir uns selbst gegenüber einnehmen und teilen sich ebenfalls nochmals auf in:

Shauca ist die Reinleichkeitk die hier als innere Befreiung von Unreinheiten zu verstehen ist. Es geht darum uns von blockierten Funktionen des Körpers durch diese Unreinheiten zu befreien. Dies erreichen wir hauptsächlich durch die regelmäßige Ausübung von âsana und prânâyâma.

Als Nächstes folgt Samtsha: Genügsamkeit, Bescheiden- und Zufriedenheit. Wir sollen keine Erwartungen in unser Tun setzten, sondern annehmen, was passiert.

Tapas bedeutet wir sollen unseren Körper erhitzen und somit von dem Inneren Abfall befreien. Achtsamkeit in dem was wir Essen, unserer Essensgewohnheiten, unseres Atems – was hilft die Ablagerung von „Schlacke“ vermeidet (z.B. Übergewicht und Atemknappheit)

Bei dem nächsten wichtigen Punkt Svâdhyâya geht es um die Selbsterfoschung, sich selbst zu erfahren. Dazu gehört auch sich Inspirationen zum Nachdenken zu holen. Sei es die Bhagavad Gita, die Bibel, der Koran, das Yoga Sutra….

Ishvarapranidhâna ist das Letze der Niyamas und bedeutet sein ganzes Handeln Gott zu Füßen zu legen. Solange wir unser Bestes tun, müssen wir uns keine Gedanken mehr über den Erfolg machen, da es nicht mehr in unseren Händen liegt.

In diesem Sinne habe ich Euch hoffentlich ein wenig motiviert der Frage „Wer bin ich“ nachzugehen und etwas für Euch und Euren Geist zur Weiterentwicklung zu tun.

Herzliche Grüße und ein wundervolles Herbstwochenende

Eure Sabine

 

Die Yamas

Das erste der 8 Gliedern des Yogapfades des Patanjalis sind die

Yamas – Mein Verhalten Anderen gegenüber
die in 5 Punkten erklärt werden

  • Ahimsâ bedeutet, dass wir uns gewaltlos, freundlich, anderen zugewandt verhalten und Rücksicht nehmen. Allerdings immer unter der Berücksichtigung der Umstände. Es bedeutet nicht, dass wir uns unter keinen Umständen wehren sollen wenn z.B. unser Leben in Gefahr ist, oder wir unter keinen Umständen z.B. Tiere essen dürfen, wenn es für uns aus der Situation lebensnotwendig ist.
  • Satya heißt die Wahrheit sagen – wahrhaftig sein. Auch hier muss abgewogen werden. Wir dürfen nicht lügen, aber wir sollen mit der Wahrheit auch niemanden verletzten um ahimsâ gerecht zu werden.
  • Asteya – wir dürfen nicht nehmen, was uns nicht gehört und niemanden hintergehen.
  • Brahamacarya wird häufig als sexuelle Enthaltsamkeit interpretiert. Eigentlich ist aber gemeint, dass die Beziehungen zu anderen Menschen und Dingen dem erlagen der höheren Weisheiten dienen sollen.
  • Aparigraha sagt uns, dass wir nur das nehmen sollen, was wir benötigen und andere Menschen nicht ausnutzen dürfen.

Einen wunderschönen sonnigen Herbstsamstag wünsche ich Euch

Eure Sabine Herrmann

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Prana

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An 4. Stelle steht im Sinne des 8-gliedrigen Pfades des Yoga-Sutras von Patanjali (http://blog.surya-yoga-muenchen.de/?p=60) das Pranayama (http://blog.surya-yoga-muenchen.de/?p=63). Hier wird gezielte Atemkontrolle geübt. Also ist Prana der Atem? Nein, das wäre etwas zu einfach. Prana ist die Lebensenergie und diese soll beim Yoga gezielt erhöht werden. Das geschieht nicht einfach nur mit Pranayama. Es ist nur eines der Werkzeuge hierzu.

Prana gibt es in vielen Kulturen, nur unter verschiedenen Begriffen. Im Chinesischen ist es das Qi und bei den Japanern das Ki zum Beispiel. Hierzulande benutzt man oft einfach den Begriff „Energie“.

Wer viel Prana hat, kann viel leisten, ist konzentriert und Anziehungspunkt für andere Menschen, die diese Ausstrahlung bemerken. Aber soviele Dinge in unserem Alltag schwächen auch unser Prana: schlechte Nahrung, schlechte Worte und Gedanken, Umweltbelastungen und natürlich nicht zuletzt auch der Stress. Also tun wir gut daran etwas für unser Prana zu tun. Yoga eignet sich natürlich ausgezeichnet dafür J.

In diesem Sinne
om shanti (Friede)

Eure Sabine