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Warum ist Selbstliebe im Yoga so wichtig?

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Die zentrale Fragestellung im Yoga ist ja „WER BIN ICH“. Mit Selbstreflexion: svadhyaya – das zu der 2. Stufe, den Niyamas des 8-stufigenYogapfades nach Patanyali gehört, erarbeitet man sich einen großen Teil des Themas. Hierbei ist es wichtig, sich möglichst vollständig zu betrachten – äußerlich und innerlich. Aber jetzt kommt das Schwierige an der Sache: Das Ganze ohne Beurteilung. Man ist wie man ist. Das ist weder gut, noch schlecht. Aber um noch weiter zu kommen, muss man sich so annehmen wie man ist. Ein erfülltes Leben kann man wohl nur führen, wenn man sich so akteptiert wie man ist und noch mehr – sich liebt. Denn Du bist mit all Deinen Eigenheiten Liebenswert. Du kennst sicher den allgemeinen Tipp: „Schau morgens in den Spiegel und lache Dich selbst an“. Das funktioniert schon ganz gut. Oft ist aber noch viel mehr nötig. Du kannst ein asana noch nicht so gut wie du es dir wünscht? Aber Du machst es so, wie Du es gerade in dem Moment kannst und das ist absolut ok so. Jede Deiner Emotionen hat einen tieferen Grund. Du bist ein großartiger und vollständiger Mensch, aber hüte Dich davor selbstverliebt zu sein und dem Egoismus zu verfallen. Wenn Du die Eigenliebe erreicht hast, hast Du den Schlüssel zum Glück.