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Was hat Meditation mit Yoga zu tun?

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Meditation ist ein wichtiger Bestandteil des Yogas und führt uns zum Ziel unserer Bestrebungen. Bei der 6. Stufe des achtgliedrigen Yogapfades des Patañjalis „Dhãranã“ wird die Konzentration auf einen Punkt, auf eine Richtung gelenkt und dort gehalten. Dies ist die Vorstufe zur gedankenfreien Meditation, die mit der 7. Stufe erreicht wird. Erst dann kann die Höchste Stufe des Yogas „Samãdhi“ – die absolute Glückseligkeit erlangt werden.

Die vielseitigen positiven Wirkungen der Meditation sind längst sogar wissenschaftlich bewiesen. Stress wird reduziert, Optimismus und emotionale Stabilität werden gefördert, das Gedächtnis, die Konzentrationsfähigkeit und geistige Flexibilität werden gesteigert, die Intuition und körperliche Wahrnehmung unterstützt, man wird achtsamer und geduldiger und sogar der Alterungsprozess wird verlangsamt.

Mithilfe von Hirnscans wurde nachgewiesen, dass bei einer regelmäßigen Meditationspraxis sogar verschiedene Gehirnareale wachsen können.

Jeden ersten Donnerstag im Monat werde ich am Ende der regulären Yogastunde eine kurze Meditation anbieten. Du bist auch jederzeit herzlich zu einer kostenlosen Probestunde eingeladen.

Ich freue mich auf Dich

Sabine Herrmann

Die Chakren

Sie scheinen sehr mystisch und die Menschheit beschäftigt sich schon seit vielen hunderten von Jahren in verschiedenen Kulturen mit ihnen. So gibt es auch verschiedene Vorstellungen und Definitionen. Fest steht, dass es sich um Energiezentren oder -wirbel handelt, denen verschiedene Bedeutungen zukommen. Die bekannteste Vorstellung ist die der 7 Chakren, die der Yoga- und Tantraphilosophie entspringen. Diese 7 Energiepunkte, die entlang der Wirbelsäule gebildet werden zeigen den aktuellen physischen und psychischen Zustand des Menschens. So werden jedem Chakra Eigenschaften zugeordnet, wie dem untersten – dem Wurzelchakra (Muladhara) – z.B. Urvertrauen, Lebenskraft, Stabilität, Bodenhaftung auf der psychischen und Sklett, Haut, Dickdam auf der physischen Seite (und natürlich noch viele andere). Eine Störung in diesen Eigenschaften kann auf eine Störung in diesem Chakra hinweisen. Mit Asanas, Pranayama, Meditation, Ernärung und weiteren Methoden kann man positiv auf die Chakren einwirken und sie wieder öffnen. So kann der Körper und der Geist wieder genesen. Ein spannendes, weites Thema.

 
Einen schönen Tag wünsche ich Euch und kommt doch gerne donnerstags um 19 Uhr in meine Stunde (die erste Probestunde ist kostenlos) in die #Südpolstation.
 
Namaste
Eure Sabine
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Prana

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An 4. Stelle steht im Sinne des 8-gliedrigen Pfades des Yoga-Sutras von Patanjali (http://blog.surya-yoga-muenchen.de/?p=60) das Pranayama (http://blog.surya-yoga-muenchen.de/?p=63). Hier wird gezielte Atemkontrolle geübt. Also ist Prana der Atem? Nein, das wäre etwas zu einfach. Prana ist die Lebensenergie und diese soll beim Yoga gezielt erhöht werden. Das geschieht nicht einfach nur mit Pranayama. Es ist nur eines der Werkzeuge hierzu.

Prana gibt es in vielen Kulturen, nur unter verschiedenen Begriffen. Im Chinesischen ist es das Qi und bei den Japanern das Ki zum Beispiel. Hierzulande benutzt man oft einfach den Begriff „Energie“.

Wer viel Prana hat, kann viel leisten, ist konzentriert und Anziehungspunkt für andere Menschen, die diese Ausstrahlung bemerken. Aber soviele Dinge in unserem Alltag schwächen auch unser Prana: schlechte Nahrung, schlechte Worte und Gedanken, Umweltbelastungen und natürlich nicht zuletzt auch der Stress. Also tun wir gut daran etwas für unser Prana zu tun. Yoga eignet sich natürlich ausgezeichnet dafür J.

In diesem Sinne
om shanti (Friede)

Eure Sabine